Keyword-Dichte: was eine Leserin als Wiederholung bemerkt
Fügen Sie Ihren Text ein, und Sie sehen, welche Wörter, Zweiwort- und Dreiwortphrasen am häufigsten wiederkehren, wie oft und wie viel vom Text sie einnehmen. Ihre Zielphrase wird getrennt gezählt. Das ist kein Werkzeug, um einen Prozentwert zu treffen. Es ist eine Möglichkeit, den eigenen Text mit fremden Augen zu sehen: wenn ein Wort fünf Prozent eines Artikels einnimmt, hört die Leserin das, ohne etwas zu zählen.
Zielphrasen
| Wort | Anzahl | Dichte |
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| Fügen Sie Text ein, um die Liste zu sehen. | ||
| Zweiwortphrase | Anzahl | Dichte |
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| Fügen Sie Text ein, um die Liste zu sehen. | ||
| Dreiwortphrase | Anzahl | Dichte |
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Ihr Text verlässt den Browser nicht: das Zählen und die Stoppwortlisten stecken in der Seite selbst.
Keyword-Dichte ist für sich genommen kein Rankingfaktor — Google hat das direkt gesagt. Dieses Werkzeug zeigt etwas anderes: was eine Leserin als Wiederholung bemerkt.
Wie die Dichte berechnet wird
Die Formel ist schlicht: Zahl der Verwendungen × Zahl der Wörter in der Phrase ÷ Gesamtzahl der Wörter × 100. Eine Dreiwortphrase, zweimal benutzt, sind sechs Wörter Wiederholung — genau so hört es die Leserin, und deshalb ist das Multiplizieren mit der Phrasenlänge hier keine Kür. Im Nenner steht jedes Wort des Textes, Funktionswörter eingeschlossen. Stoppwörter fallen aus den Häufigkeitslisten heraus, nicht aber aus dem Nenner: nimmt man die Präpositionen dort heraus, verdoppeln sich die Prozentwerte ungefähr, und kein Vergleich mit einem anderen Text funktioniert mehr. Phrasen springen nicht über einen Punkt. «… zu einem hohen Satz. Eine Autorin schaut …» ergibt nicht das Wortpaar «Satz Autorin»: der Text wird zuerst in Sätze zerlegt, Paare und Tripel werden nur innerhalb eines Satzes gesammelt. Paare und Tripel, die nur einmal vorkommen, stehen nicht in der Tabelle — sie zeigen nichts.
Welche Zahlen als normal gelten
Unter 0,5 % ist die Phrase kaum da. Wenn der Artikel wirklich von diesem Thema handelt, ist es seltsam, dass es nie beim Namen genannt wird. Das ist kein Grund, die Phrase künstlich anzuschrauben, sondern ein Grund, den eigenen Einstieg noch einmal zu lesen. Zwischen 0,5 % und 2,5 % liegt der Arbeitsbereich. So sieht Text ungefähr aus, wenn jemand, der die Sache versteht, sie in klarer Sprache aufschreibt. Über 4 % sieht nach Keyword-Stuffing aus. Nicht weil eine Suchmaschine irgendeine Schwelle hätte, sondern weil die Wiederholung bei dieser Häufigkeit hörbar wird, sobald man laut liest. Prüfen Sie es so: lesen Sie einen Absatz vor, und Sie hören, was die Tabelle zeigt. Diese Grenzen sind ein Anhaltspunkt, keine Regel. In einem kurzen Text von 200 Wörtern verschiebt eine einzige zusätzliche Verwendung den Prozentwert um einen ganzen Punkt, und den Zahlen dort ist nicht zu trauen.
Warum Dichte kein Rankingfaktor ist
Google-Vertreter haben es direkt gesagt: die moderne Suche hat keinen eigenen Zähler dafür, wie oft die Anfrage im Text vorkommt. Die Algorithmen arbeiten seit Jahren mit Synonymen, Wortformen und dem Thema des Textes als Ganzem, nicht mit der Arithmetik der Wiederholung. Was zeigt dieses Werkzeug dann? Zwei Dinge. Erstens, ob das Thema im Text überhaupt vorkommt, oder ob Sie einen Artikel über das Verdienen geschrieben haben, ohne das Wort «verdienen» ein einziges Mal zu benutzen. Zweitens, ob Sie es in die andere Richtung übertrieben haben: nach Formel geschriebener Text liest sich schlecht, und Menschen lassen ihn liegen. Leserverhalten zählt sehr wohl. Ein Sonderfall ist Text aus einem Sprachmodell, den niemand redigiert hat. Seine Dichte ist meist flach und stumpf: dieselbe Konstruktion wiederholt sich in jedem Absatz. Die Tabelle der Dreiwortphrasen macht das auf einen Blick sichtbar.
Was das Werkzeug nicht kann
Es kennt keine Wortformen. «Verdienen» und «verdient» sind für es zwei verschiedene Wörter, und eine Phrase wird als exakte Wortfolge gesucht. Das ist Absicht: Morphologie bräuchte ein Wörterbuch von mehreren Megabyte, und das Werkzeug darf nichts über das Netz nachladen. Es liest keine Seite von einer URL und schickt nichts irgendwohin: es arbeitet nur mit dem Text, den Sie selbst einfügen. Es beurteilt weder Qualität noch Stil noch Lesbarkeit — dafür gibt es eigene Werkzeuge. Und es wird Ihnen nie sagen, Sie sollten die Phrase noch zweimal unterbringen: diesen Rat gibt es hier nicht, weil genau so unlesbarer Text entsteht. Und es kennt keine deutschen Stoppwörter. Fertige Listen von Funktionswörtern liegen hier nur für drei Sprachen bereit — Ukrainisch, Russisch und Englisch. Die Dichte selbst wird in jeder Sprache richtig gezählt, aber das Aussieben der Funktionswörter greift nur bei diesen dreien: in einem deutschen Text klettern deshalb Artikel, Präpositionen und Hilfsverben nach oben in die Liste. Die Mindestwortlänge federt das ab — bei vier Zeichen fallen «der», «und», «ist» schon heraus —, doch «eine», «nicht», «sich» bleiben stehen. Uns ist eine ehrliche Lücke lieber als eine schnell zusammengeschriebene deutsche Liste, der Sie nicht ansehen können, was sie unterschlägt.